WP CleanFix – WordPress mal so richtig aufräumen

28. September 2011

WordPress besitzt an zwei Stellen durchaus das Potenzial, eine Datenbank voll zu müllen: zum einen hätten wir da die Revisions, die man durchaus abschalten kann, zum anderen hätten wir da die etlichen Settings der verschiedenen Plugins, die teilweise auch nach einer Deinstallation erhalten bleiben. Fängt man an die Datenbank zu optimieren, geraten diese sehr schnell in einen unoptimierten Zustand: ein Teufelskreis! ;)

Screenshot von WP CleanFix

Screenshot von WP CleanFix

Da ich das Ganze zwar auch in der Datenbank direkt regeln könnte, aber keine Lust dazu habe, laufen bei mir 3 Plugins die die Datenbank optimieren (erstes Plugin), Revisions löschen (zweites Plugin) und die Tabelle mit den Options sauber hält (drittes Plugin). Dummerweise (und überhaupt) kann man aber in noch größere Probleme rennen: leere Kategorien, Schlagwörter die keinen Artikel mehr besitzen und volle Papierkörbe (um nur ein Beispiel zu nennen).

Durch Zufall bin ich über das Plugin WP CleanFix gestolpert das meine drei Plugins komplett ersetzt, und noch einiges an zusätzlichen Aufgaben regeln kann, wie nämlich das Löschen der Papierkörbe. Es kann aber noch eine ganze Menge mehr, wie man leicht der Funktionsbeschreibung entnehmen kann.

Ich empfehle dringend vor Einsatz ein Backup der Datenbank zu erstellen! Das Plugin ist in Deutsch übersetzt und ist natürlich noch nicht das Nonplusultra in Sachen Datenbankoptimierung aber ein guter (und vor allem zentralisierter) Anfang der mir eine Menge Plugins spart. Das Teil macht auch eine Menge unnützes Zeug (mir ist nicht klar, wieso ein Plugin zum Aufräumen den WYSIWYG-Editor erweitert), aber naja.

Wer also seine Datenbank regelmäßig optimiert (oder noch nie optimiert hat), einfach mal ein Blick auf das Plugin werfen und dann alle paar Wochen nochmal anwerfen – der Blog wirds einem danken ;)

Der Artikel besitzt 3 Trackback(s) / Pingback(s) Weitere Informationen
  1. Wochenanfang… | Internetblogger.com (4. Oktober 2011)

    [...] erwähnenswert : WP CleanFix – WordPress mal so richtig aufräumen…auf dem Blog von Guido Mühlwitz [...]

  2. WordPress-Newsletter Nr. 24 | WordPress & Webwork (4. Oktober 2011)

    [...] Mit WP CleanFix WordPress aufräumen [...]

  3. Links 42 » WoWa-Webdesign Friedrichshafen, Bodensee (10. Oktober 2011)

    [...] Guido Mühlwitz stellt ein Plugin vor, mit dem man seine WordPress-Installation ein wenig aufräumen kann. Das ist ab und zu nötig. » Artikel lesen [...]

12 Antworten auf “WP CleanFix – WordPress mal so richtig aufräumen”

Echt guter Tipp. In Verbindung mit BackWPup, mit dem man schnell ein Datenbankbackup anfertigen kann, kommt man fix zum Ergebnis

Danke für den ausführlichen Artikel und Michael auch Danke für die Backup Lösung.

Ich war seit Tagen auf der Suche danach und habe nun was vernünftiges durch Euch gefunden.

vielen Dank

LG
Ben

Kannst dir ja auch mal wp-optimize ansehen, das macht bis auf search&replace genau das selbe. Habe ich seit Jahren im Einsatz und nutze ich beinahe täglich.

Finde CleanFix auch echt gelungen! Habe für die Anfänger/Einsteiger von WordPress auch gleich mal ein Videotutorial dafür gemacht: http://goo.gl/cKVYk

Habe selbst WP-Optimize im Einsatz. Verrichtet die gleichen Arbeiten wie von Dir beschrieben sehr zuverlässig.

Danke für den Tipp. Bisher nutzte ich auch wie Carsten das WP-Optimize-Plugin, schaue mir die Clearfix-Variante aber mal an, mal sehen ob das Plugin es schafft die Datenbanken zu schmälern, die sind nämlich schon ganz schön fett geworden.

@Michael

Das Programm BackWPup ist nur bei Providern sinnvoll, die dies nicht haben. Schau doch mal bei http://www.WebHosting-Wordpress.com nach. Dort kannst Du im Administrarionsmenü die letzte Sicherung des Tages einspielen oder der letztren 14 Tage.

Meiner Meinung nach ist dies Aufgabe des WebHosting Providers, in diesem Fall wird dies von der InterBoost erledigt.

Ich frag mich wieso, man die Datenbank optimiert? Nur des Speicherplatz wegen?

Man optimiert die Datenbanken vor allem um geeignete Indezes zu haben, um einen schnelleren Datenzugriff zu haben, aber auch um Daten schneller speichern zu können.

Vielen Dank für die Erklärung Guido. Gibt es zu dem Thema vielleicht seriöse Tests/Vergleiche? Es hört sich für mcih ein bisschen wie Windows Registry Optimierung an. Sicherlich macht es Sinn bei Seiten mit Millionen Besuchern, aber lohnt es auch bei WordPress Blogs, wenn ja ab welcher Größe?

Danke für den Tipp, setze bisher, wie andere bereits geschrieben haben, das Plugin “wp-optimize” ein.
Das BackupTool “BackWPup” kann ich auch empfehlen, läuft bisher einwandfrei in Verbindung mit der Dropbox.

Super Tipp! Werde ich in den nächsten Tagen gleich mal testen, vielleicht kann man aus dem Blog so noch den einen oder anderen Pagespeed Score Punkt herausholen.

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