Google Maps spricht WebGL

Zugegebenermaßen ist der Titel gelogen, aber ich denke man kann schon mal darüber hinwegsehen, dass Google aus einem WebGL (warum auch immer) ein MapGL gemacht hat. Auf den Labs-Seiten der Google Map kann man die Funktion einschalten – vorausgesetzt der Browser spricht auch WebGL. MapGL macht aus einer einfachen Satelittenaufnahme wie dieser hier:

Berliner Fernsehturm ohne MapGL

Ein komplexes 3d-Objekt wie diesem hier:

Der Berliner Fernsehturm mit MapGL

Das ganze ist fein perspektivisch aber der Hauptunterschied ist wohl der, dass ab sofort nicht mehr die Millionen Kacheln zum Einsatz kommen, sondern beim Client die Karten gezeichnet werden. Diese sind dadurch schärfer und der Zoom wesentlich schneller. Auch das Scrollen ist deutlich besser geworden. Da es nach einer Aktivierung von MapGL nur noch schwer einen direkten Vergleich zwischen den beiden Versionen gibt, hat Google ein Video online gestellt:

Bei der richtigen Hardware eine feine Sache, denn WebGL ist weder ressourcensparend, noch auf allen Plattformen verfügbar (siehe englische Wikipedia), man darf also gespannt sein ob MapGL wirklich der neue Default zum Anzeigen von Landkarten wird, oder ein nettes Addon für leistungsstarke Rechner, dass auf Wunsch zugeschaltet werden kann.

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