Blackbird – netter Ersatz für alert();

JavaScript Debugging ist meistens eine sehr dumme Angelegenheit, und hierbei rede ich jetzt nicht von „netten“ Browsern, die console.log(); unterstützen, sondern von dem nicht netten Browser aus Redmond, der eine Menge Zeug macht, nur nicht das was man als Webworker sehen will. Besonders alte Versionen sind hinsichtlich JavaScript recht anfällig, und vor allem nicht gerade gesprächig hinsichtlich eventuell auftretender Fehler.

Screenshot der Blackbird Console
Screenshot der Blackbird Console

Was einen da hilft (oder war das richtige Wort hier nervt?) ist dann der hundsgemeine alert(); ! Dieser wiederum ist mit Vorsicht zu genießen da er eigentlich dafür gut ist Strings auszugeben – wenn man komplexe Objekte ausgeben will rennt man des öfteren gegen die Wand. Blackbird ist eine kleine Library, die eine Console auf der Seite einbindet, und in der man mittels verschiedener Error-Level Meldungen ausgeben kann (zum Beispiel mittels log.warn(); ).

Leider kann es an der Stelle (noch) nicht mehr als ein normaler Alert – also Text-Nachrichten ausgeben, aber was nicht ist kann ja noch werden. Dafür hat es einen Profiler an Bord (also eine Möglichkeit die vergangene Zeit zwischen zwei Punkten im Quelltext zu messen) und funktioniert auch auf den alten Internet Explorern (inkl. IE6), los ist man den nämlich immer noch nicht, da man durchaus noch Alt-Anwendungen pflegen muss.

Wenn das System dahingehend ausgebaut werden würde, das es JavaScript-Objekte vernünftig anzeigt, wäre es wohl schnell die erste Wahl zum Thema Debugging. Zumindest auf den einschlägigen Browser leisten FireBug bzw. die Entwicklungstool derzeit noch bessere Dienste, aber auf alten Browsern ist Blackbird eine echte Alternative.

Besonders gefällt mir, das man Blackbird nur bei Bedarf einblenden, die Log-Meldungen prinzipiell aber im Quelltext belassen kann!

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