DBeaver – freier Datenbank-Manager

Datenbanken sind in der Regel groß und mächtig, und selten möchte man diese über die Kommandozeile verwalten. Die wohl gleichsam schlimmste und am weitesten verbreitete Lösung ist phpMyAdmin, von der ich ja schon des öfteren gesagt habe, was ich davon halte. Auf dem Desktop sieht die Sache da schon etwas anders aus. Da ich nichts vernünftiges gefunden habe nutze ich auf dem Mac Navicat, und auf dem PC in der Regel HeidiSQL. Letzteres ist eigentlich mein absoluter Liebling, kann aber keine Entity-Relationship-Diagramme darstellen.

Screenshot von DBeaver
Screenshot von DBeaver

Die in Java entwickelte Software DBeaver füllt dieses Loch recht eindrucksvoll! Zum einen funktioniert sie auf Mac und PC, zum anderen ist sie frei verfügbar. Sie kann Verbindungen herstellen zu MySQL, MSSQL, Oracle, IBM DB2 und PostgreSQL. Sie kann aber auch noch zu vielen weiteren Datenbanken verbinden, was der Verwendung von JDBC-Treibern geschuldet sein dürfte. Besonders interessant ist jedoch, daß DBeaver auch Entity-Relationship-Diagramme (ERD) darstellen kann:

ERD in DBeaver
ERD in DBeaver

ERD sind immens wichtig, um innerhalb einer Datenstruktur Verbindungen aufzuzeigen. Ein Blick auf ein ERD hilft oft mehr, als stundenlanges Stöbern in der Kommandozeile. Das Tool läuft übrigens auch auf Linux und funktioniert schneller, als man es von Java erwarten darf. Man kann – wenn man will – auch den Quelltext herunterladen und darin stöbern. Wenn ich noch Java programmieren würde (was ich nicht tue) wäre dies mit Sicherheit eine 1a Quelle für die Umsetzung einer GUI.

Wenn ihr also auch nicht so recht wisst, wie ihr beliebige Datenbanken verwalten sollt & eine plattformunabhängige Lösung sucht, werft einen Blick auf DBeaver. Native Lösungen sind zwar schneller, aber DBeaver kann alle notwendigen Aufgaben erfüllen und ist immer griffbereit!

3 Antworten auf „DBeaver – freier Datenbank-Manager“

    1. HeidiSQL benutze ich eigentlich nur, allerdings ist grad ein neues Tool von den PhpStorm-Machern raus gekommen, das wollte ich mir unbedingt einmal anschauen.

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