Underscore.string – String Manipulation für JavaScript

Drücken wir es nett aus: JavaScript und Strings sind keine guten Freunde. Vielleicht bin ich da etwas zu verwöhnt, aber ein bisschen geschickter hätte man das schon lösen können. Erschwerend kommt hinzu, das etwaiges Rumgefrickel den Zustand nicht unbedingt besser macht, denn normalerweise lernt man als Programmierer als erstes, dass Datei-Operationen und String-Operationen diejenigen sind, die nachhaltig am meisten kosten.

Screenshot von Underscore.string
Screenshot von Underscore.string

Underscore.string ist eine eigentlich eine Erweiterung des Schweizer JavaScript-Messers Underscore.js, kann aber auch Stand-Alone verwendet werden. Natürlich gibt es das Projekt auch auf GitHub. Leider sucht man auf der Homepage vergeblich nach so etwas wie einer Dokumentation, die gibt es dann nur im README.MD auf GitHub. Wenn man sich die Datei einmal anschaut merkt man schnell, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt Underscore.string einzusetzen, denn es kann neben den normalen String-Operationen zum Beispiel auch den Levenshtein-Algorithmus. Die Levenshtein-Distanz (auch Editierdistanz) zwischen zwei Zeichenketten ist die minimale Anzahl von Einfüge-, Lösch- und Ersetz-Operationen, um die erste Zeichenkette in die zweite umzuwandeln. Benannt ist die Distanz nach dem russischen Wissenschaftler Wladimir Lewenstein, der sie 1965 einführte.

Man kann also einen String auch hingehend einer optimierten Ausgabe manipulieren, oder Suchergebnisse mit den entsprechenden Algorithmen verfeinern. Was mir ein wenig fehlt ist Angaben zur Laufzeit, denn wie gesagt: String-Operationen sind langsam. Trotzdem ist Underscore.string das Beste was ich bisher in der Richtung String-Manipulation in JavaScript gefunden habe, und ich denke, das werdet ihr alle super brauchen können.

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