Getting Things Done nach David Allen

In Anbetracht dessen das mir GTD geholfen hat, nicht mehr länger im Chaos zu versinken, habe ich mir gedacht das ich mal kurz beschreibe, was das eigentlich ist, zumal ich den entsprechenden Beitrag bei Wikipedia etwas ominös finde. Ich für meinen Teil tue mich schwer, zu verstehen was mir die Autoren da diesbzgl. eigentlich mitteilen wollen. Ich glaube aber mit einem kleinen Crash-Kurs kann man dies durchaus verstehen.

Die „Getting Things Done Methode“ (GTD) geht auf David Allen zurück und ist eine Form des Selbstmanagements. Durch gezielte Fokussierung auf anstehende Aufgaben und kontinuierliche übersichtliche Ablage in einer festen Struktur soll zielgerichtetes Arbeiten ermöglicht werden.
Sie erfasst den gesamten Tagesablauf und zielt darauf ab Arbeitsabläufe zu strukturieren, Aufgaben entsprechenden sinnvollen Kategorien zuzuordnen (Kontextlisten), Ideen festzuhalten und zu klassifizieren und somit effektives Arbeiten zu ermöglichen. Ein Terminkalender als Zeitrahmengeber ist fester Bestandteil des Systems. Unterstützend werden Listen angelegt, die langfristige Ziele definieren oder Routinetätigkeiten erfassen. Sämtliche Aufgaben, die mehr als eine Handlung benötigen werden, als Projekt eingestuft, wobei immer der nächste einfache Schritt definiert werden muss, um einen Stillstand zu vermeiden.

Die „Getting Things Done Methode“ folgt festen Prinzipien:

1.Erfassen:
Im ersten Schritt werden sämtliche Aufgaben in einer Art Eingangskorb erfasst. Es sollte so viele Eingangskörbe wie nötig, aber auch so wenige wie möglich, geben, um Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
2.Durcharbeiten:
Das Durcharbeiten des Eingangskorbs erfolgt immer von oben nach unten, ein Element nach dem anderen und keines darf wieder in den Eingangskorb zurückgelegt werden. Die einzelnen Elemente werden analysiert und entsprechend klassifiziert, wobei das Grundprinzip gilt, dass man alles was man innerhalb von 2 Minuten erledigen kann, auch erledigen sollte. Alle anderen Aufgaben werden entweder auf eine Kontextliste gesetzt oder weitergegeben. Aufgaben, die nicht erledigt werden können, sollen entsprechend abgelegt oder verworfen werden.
3.Durchsicht/Kontrolle:
Diese erfolgt für Kontextlisten und Terminkalender mindestens einmal täglich, in der Wochendurchsicht wird das ganze System gechecked, der Eingangskorb geleert und die nächsten Schritte definiert.

Zur Anwendung der GTD-Methode wird mindestens ein Notizbuch oder Karteikasten benötigt, jedoch kann der Einsatz eines Computers die Arbeit erleichtern. Entsprechende Softwarelösungen werden als Freeware oder Shareware angeboten. Besonders interessant sind hier einige Apps für den iPhone, die diesem Prinzip folgen.

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