Tutorial Amazon Web Services mit PHP – I – Voraussetzungen

Die Amazon Web Services sind recht nett, wenn man einfach und schnell Content auf seine eigenen Seiten bringen möchte. Dabei geht es noch nicht einmal um das verkaufen, sondern man hat Zugriff auf sämtliche Inhalte, die Amazon auf seinen eigenen Seiten zur Verfügung stellt. Dazu gehören zum Beispiel auch die Rezensionen. Natürlich hegt Amazon die Hoffnung, das man mit den AWS Verkäufe generiert, aber das nur einmal am Rande.

Ich benutze die AWS immer recht gerne als Beispiel zur sauberen Programmierung, da man auf einen Schlag direkt mehrere Techniken auf einmal erlernt:

• Caching von Funktionsaufrufen in PHP
• Umgang mit XML-RPC, SOAP bzw. REST
• Umsetzung des MVC-Modells mit Smarty
• Fortgeschrittene Fehlerbehandlung

Aus einem recht einfachen Anliegen wird bei den AWS in der Regel eine „größere Operation“. Zumal wir natürlich nicht alles selbst programmieren wollen, und fertige Libraries – zumindest für die Hauptbereiche der Anwendung – verwenden wollen.

Ohne die Grundlagen zu schaffen, läuft bei den AWS allerdings gar nichts. Grundlagen heißt im Falle von Amazon, das man einen API-Key (http://www.amazon.com/gp/aws/registration/registration-form.html) und mindestens eine Partner-ID (http://www.amazon.de/partner) benötigt. Der Hintergrund hierzu ist recht einfach:

Über die Partner-ID ordnet Amazon den eventuell generierten Verkäufen einem Partner zu. Ein Partner ist in dem Fall eine einzelne ID, und nicht eine einzelne Person. Eine Person kann mehrere ID’s besitzen, und wenn man mehrere Webseiten betreibt, sollte man für jede Seite auch mindestens eine eigene ID beantragen. Anderenfalls kann man im Backoffice von Amazon nicht nachvollziehen, welche Webseite welche Verkäufe generiert. Dies mag manchem als unwichtig erscheinen, aber will man zu einem späteren Zeitpunkt die AWS optimieren, ist es unverzichtbar ziemlich genau zu wissen, was eigentlich auf den Seiten passiert.

Was zur zweiten Eingangsvoraussetzung führt: den API-Key. Jeder der eine Anfrage an die AWS stellt, muss jedes Mal diesen API-Key mitsenden. Dies ist um so wichtiger, als das es Limits für zum Beispiel die Anzahl der durchführbaren Anfragen gibt. Die Chance das man diese erreicht sind recht gering, aber würde man zum Beispiel eine Software entwickeln und diese mit dem eigenen API-Key ausliefern, dann potenziert sich die Anzahl der Anfragen mit der Anzahl der Installationen. Ein eigener Key pro Installation ist also durchaus sinnvoll und wichtig!

Hat man Key und ID (viel Spaß beim Beantragen), kann es eigentlich schon losgehen. Allerdings nicht mehr heute :) Im nächsten Teil des Tutorials beschäftigen wir uns erstmal generell mit dem Thema XML-RPC und den Funktionen, die man braucht, um mit PHP XML von einer entfernten Seite zu laden.

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3 Kommentare

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