WordPress, iPhone und mobiler Content

Da ich jetzt wohl auch zu den iPhone-Besitzern gehöre, die jede App mindestens einmal installiert haben müssen, habe ich natürlich auch versucht „mal eben“ von unterwegs Blogs bearbeiten zu können. Natürlich geht das auch mit Safari, aber das ist ein ziemliches Rumgezoome. Eigentlich ging es mir auch nur darum, mal eben schnell Kommentare freigeben zu können.

Geendet hat das ganze mit einem netten App für das iPhone und einem Pseudo-Theme. Leider muss man zumindest für das App die XML-RPC-Schnittstelle öffnen, was ich eigentlich gar nicht gerne mache. Aber naja, irgendwas ist ja immer :)

Übersicht aller konfigurierten Blogs

Im App kann man komfortabel mehrere Blogs anlegen, die Kommentare verwalten und es gibt auch eine schöne Lösung für den Bereich Multimedia. Man kann jetzt ziemlich lange drüber diskutieren ob es Sinn macht Blogposts mit dem iPhone zu schreiben, ob man sich dabei die Finger bricht, oder nicht und was das überhaupt alles soll, aber ich denke das Angebot ist auch mehr an Mikroblogger gerichtet. Für meine Ansprüche reicht es allemal, denn ich möchte lediglich die Kommentare fest im Visier haben und ab und an vielleicht mal die Rechtschreibung korrigieren. Ich glaube nicht, dass ich neue Beiträge mit dem iPhone verfassen werde. Aber für meine Ansprüche ist das App 1a geeignet!

Komfortables Editieren der Kommentare

Ganz anders sieht es da schon im Safari aus. Hier hat man jetzt die Möglichkeit den Lesern seine Blog-Beiträge in Form einer iPhone-App anzubieten:

Wordpress mit wp-Touch

Hier hilft wp-Touch, eine Mischung aus Plugin und Theme für WordPress. Mittels des Plugins erkennt wp-Touch automatisch, ob ein mobiler Endbenutzer auf den Seiten surft, und zeigt gegebenenfalls den eigenen Theme an. Der ist natürlich passend auf das iPhone ausgerichtet und erweckt den Eindruck einer iPhone-App. Eine echt feine Sache!

Der Autor des Plugins gibt übrigens noch den Tipp iPhoney zu installieren, ein kleines Programm, das das Surfen mit einem iPhone emuliert und mit dem man dann den eigenen Blog ohne iPhone im iPhone-Look&Feel begutachten kann.

Nimmt man beide Tools zusammen, ist WordPress 1a für mobilen Content gerüstet. Das gilt sowohl für die Anzeige der Blog-Beiträge, also auch für das Editieren des Contents. Es ist natürlich fraglich, wie viele wirklich mit einem iPhone die eigenen Seiten besuchen, aber es schadet nicht, die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.

Ähnliche Beiträge

iTunes – Optimale Soundqualität beim Import von Hö... iTunes kann so einiges, aber bei Hörbüchern ist es mit der Usability schnell zu Ende. iTunes geht stets und immer davon aus, dass man Musik-CDs import...
WordPress-Optimierung für Doofe – oder auch: selbs... Höllenbrut und Satans Asche, der Doofe war in diesem Fall wohl ich! :) nachdem ich euch seit geraumer Zeit mit Optimierungs-Vorschläge belagere und di...
iPhone im Einsatz Nachdem ich jetzt jeden Knopf mindestens einmal gedrückt und mich in Support-Foren angemeldet habe, kann ich nun ein erstes Resumee geben. Mir war nic...
Wie man Ajax in WordPress richtig benutzt Die Anzahl der Plugin für WordPress mit eklatanten Sicherheitsmängeln ist fast ebenso groß wie die Anzahl der Plugins, die in der jeweils aktuelle Wor...

2 Antworten auf „WordPress, iPhone und mobiler Content“

  1. Also das muss ich mal loswerden: iPhoney wäre ein eine gute Idee, dachte ich. Jedoch scheint das Ding nicht den User-Agent zu spoofen, was zur Folge hat, dass man keine speziellen iPhone-Themes ausgeliefert bekommt, wie bspw. mit wpTouch oder anderen Plugins. Da doch lieber den User-Agent-Switcher für den Firefox nehmen.

  2. Pingback: Blog der Woche Open Source Web Applications: „Es gibt keine bessere Plattform zur Demonstration von Wissen“ » t3n Magazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.