Administrations-Menü für WordPress und Drupal

Im Gegensatz zu WordPress hat Drupal ein echtes Problem, und das heißt Backoffice. Es ist jetzt nicht so schlimm wie das von Typo3, aber man hätte das Ganze mit Sicherheit eleganter lösen können. Meistens (und vor allem dann, wenn man nicht permanent etwas benutzt) artet das Ganze in eine ziemliche Suchorgie aus, und so verwundert es nicht, das zumindest in Acquia dem ganzen Tribut gezollt worden ist.

Die Idee ist dabei genauso genial wie einfach: ein spezielles Dropdown-Menü, das sich in jede Seite automatisch integriert, und mit dem man die einzelnen Administrations-Bereiche sehr schnell erreichen kann. Man gewöhnt sich so schnell an den kleinen Helfer, dass man das „normale“ Backoffice gar nicht mehr zu Gesicht bekommt. Das admin_menu ist zu einem unverzichtbaren Helfer in der Drupal-Welt geworden.

Screenshot des Drupal Admin-Themes RootCandy

Soweit weiß das wohl jeder, wirklich zum Durchbruch verholfen hat dem Modul allerdings Acquia, die dieses in die Liste ihrer Standard-Module aufgenommen haben. Was allerdings nicht so weit verbreitet ist, ist Rootcandy für Drupal 6. Das System verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie admin_menu ist aber etwas bunter und intuitiver. Irgendwie erinnert es mich ein wenig an Joomla, das wohl mit dem besten Backoffice im Bereich Open-Source-CMS ausgestattet ist.

Rootcandy ist nicht nur ein Menü, sondern ein komplettes Theme für den Admin-Bereich. Zur Erinnerung: In Drupal können Backoffice und öffentlicher Bereich verschiedene Themes verwenden. Dies ist auch meistens notwendig, da das Design des öffentlichen Bereiches in der Regel das Design des Backoffice zerstört.

Irgendwie scheint das Ganze wohl eine Inspiration gewesen zu sein (oder etwa anders herum?), so etwas gibt es nämlich auch für WordPress. Die WordPress Admin Bar integriert sich automatisch in den öffentlichen Bereich von WordPress (vorausgesetzt natürlich man ist angemeldet), und verhilft somit zu einer schnellen Navigation im Backend.

Screenshot der WordPress Admin Bar

Ob dieses Modul sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, ich zumindest komme problemlos mit dem sehr gut durchdachten Backoffice von WordPress klar.

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