Google Analytics für WordPress

Alle Wege führen nach Rom und auch bei WordPress gibt es unzählige Plugins, mit denen man das gleiche Ziel erreichen kann. Sie unterscheiden sich oft nur in Nuancen, und meistens bricht die Panik aus, wenn eine neue WordPress-Version herauskommt. Abgesehen von der Fülle der Plugins gibt es auch unzählige, die nicht mehr gepflegt werden. In diesem Fall bedeutet das: nicht mehr funktionsfähig in einer neuen WordPress-Version. Dann fängt die Sucherei wieder von vorne an und man sucht ein Plugin, das möglichst nahe an das herankommt, das man zuvor verwendet hat.

Im Falle von Google Analytics sind die Chancen, dass ein solches Horror-Szenario auftritt, allerdings gering. Unabhängig von Analytics sollte man auf jeden Fall die Google XML Sitemaps installieren! Das erleichtert dem Bot das crawlen der Seiten, unterstützt auch andere Suchmaschinen und vor allem gibt es in den Google Webmaster Tools nette Statistiken. Einige Broken Links habe ich auf diese Art und Weise schon gefunden.

Was Google Analytics betrifft, so gibt es zwei populäre Plugins:

Für diesen Blog hier verwende ich das Erstere, aber auch das Zweite bietet Vorteile. Beide haben eine fast ähnlich starke Verbreitung. Das ich das Erste verwende ist dabei reiner Zufall, denn ich habe es eigentlich schon immer benutzt. Von der technischen Seite her ist zwischen den beiden auch kein Unterschied auszumachen, wobei ich persönlich der Meinung bin, das erste Plugin ist sauberer programmiert.

Natürlich sind die Möglichkeiten für ein solches Plugin begrenzt. Es gibt halt nicht so viele Unterschiede den Tracking-Code einzubinden. Beide schaffen es die Benutzer zu segmentieren und auch ausgehende Links können gut verfolgt werden (ein klasse Feature!). Auch die Suche wird unterstützt (was man im eigenen Google Analytics-Account allerdings erst noch freischalten muss) und auch sonst bleiben keine Wünsche offen.

Einen Unterschied gibt es allerdings doch! Im Gegensatz zum Analyticator unterstützt Google Analytics for WordPress Urchin. Dies ist jetzt zwar nicht weltbewegend, und wird die meisten nicht interessieren, aber gerade im Enterprise-Bereich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man auf Urchin trifft. Urchin besitzt einen Fallback für Benutzer ohne Javascript, und vor allem werden die Daten lokal gespeichert und nicht bei Google. Das freut den Datenschutzbeauftragten großer deutscher Aktienunternehmen besonders, da diese in der Regel kein Analytics einsetzen können.

Der Google Analyticator scheint derweil einen neuen Weg einzuschlagen. Nachdem vor Kurzem die Google Analytics API veröffentlicht worden ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis erste Anwendungen diese unterstützen. Der Google Analyticator macht dies, in dem er ein Widget mit den aktuellen Zugriffszahlen zur Verfügung stellt. Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Plugins für Analytics-Auswertungen auftauchen, die man sich dann innerhalb des Admin-Bereichs von WordPress anschauen kann.

Aber welches Plugin soll ich nun nehmen? In der Regel das, bei dem ein besseres Gefühl vorherrscht. Derzeit scheint es so zu sein, das sich Google Analytics for WordPress mehr um die technische Seite und die Anbindung an Analytics selbst kümmern würde, und der Google Analyticator auch in den Bereich der Darstellung von Auswertungen vorstoßen will. Egal welches der beiden Plugins eingesetzt wird, die Google XML Sitemaps dürfen nicht fehlen! Wer nichts falsch machen will, nimmt Google Analytics for WordPress, das besitzt 10.000 Downloads mehr :)

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11 Antworten auf „Google Analytics für WordPress“

  1. Schöner Artikel :-)

    Macht es eigendlich einen unterschied, ob der Trackingcode in den Footer, oder in den Head Bereich gepackt wird? Oft liest man, dass der Code im Footer besser sein soll, Google behauptet es sei egal…

    Danke,

    Tim

  2. @Denis Zum einen dauert es einen Tag, bis du da was siehst – Analytiocs ist keine Live-Auswertung, und zum anderen hat es dann nicht direkt mit WordPress zu tun. Bzgl. der benutzerdefinierten Variablen: kommt immer drauf an – die Dinger sind mit Sorgfalt zu genießen, sollten aber funktionieren ;)

  3. Hi,
    ich habe Google Analytics for WordPress installiert und versuche benutzerdefinierte Variablen zu nutzen. Das will mir aber nicht gelingen… Ich bekomme im entsprechenden Bereich in Google Analytics nichts angezeigt. Kannst Du mir da evtl. einen Tipp geben?

    Ich hatte Google Analytics schon vor dem Einsatz des Plugins im Einsatz und möchte jetzt gerne das selbe Website-Profil nutzen. Den alten Code habe ich rausgeworfen. Aber trotzdem erfolgt zwar weiterhin ein Tracking der Besucher und aller Standardparameter. Aber die benutzerdefinierten Variablen wollen nicht funktionieren…

  4. Pingback: thoherr.de » Web-Statistiken für meinen blog
  5. Hallo Guide,

    vielen Dank für deinen Artikel. Weißt Du auch, ob ich meinen alten „Goodle Analytics Code“ im Footer entfernen kann, sobald ich Goodle Analyticator installiert hab? Ich hatte schon einen Account bei Analytics und einen Code snipe im Footer (WordPress Blog) eingefügt – und erst kürzlich – quasi oben draug – den Analyticator installiert.

    Danke für die HILFE :-)

  6. guter artikel. :)
    habe eben mal zum test google analytics for wordpress installiert und ich denke, dass dieses wirklich mehr technische feinheiten bietet. allerdings finde ich das dashboard widget von Google Analyticator sehr praktisch, eigentlich auch um einiges besser und übersichtlicher, als die statistik plugins, die ich davor zum test eingebaut habe. (semmelstats, wordpress.com stats, vstats + wassup)

    gruß
    Christian

  7. Pingback: Google Analytics für Wordpress

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