Heatmaps mit der Open Source ClickHeat

Heatmaps sind immer mehr im Kommen, ein immer beliebteres Auswertungs-Tool ist Crazy Egg. Eine Heatmap ist hierbei eine Art, eine Web-Auswertung zu visualisieren. Jeder Klick auf eine Seite wir registriert. Je öfter in einen Bereich geklickt wird, desto heißer wird er (rot), Bereiche die weniger frequentiert werden sind gelb, und Bereiche, die keinen interessieren, entwickeln auch keine Hitze.

Screenshot einer Heatmap von Crazy Egg

Für die Darstellung werden die Hitzezonen als Overlay über die betreffenden Webseiten eingeblendet (siehe Screenshot von Crazy Egg), ganz gut zur Veranschaulichung ist auch die Demo von Crazy Egg. Ich halte dieses Tool für eines der besten Auswertungs-Tools, die derzeit am Markt sind. Nur leider ist es kostenpflichtig – auch für kleine Sites!

Zufällig bin ich heute über ein Open-Source-Tool gestolpert, das man lokal auf seinem Webspace installieren kann, und das ebenfalls eine Heatmap erstellt: ClickHeat. Natürlich hat man noch ein paar Einbußen gegenüber Crazy Egg, aber das Resultat ist ok (siehe Screenshot!). Die Technik ist übrigens identisch zu Crazy Egg, Piwik und Google Analytics. Auf den eigenen Seiten wird ein kleines JavaScript eingebunden.

Mit ClickHeat erstellte Heatmap

Das JavaScript kann einiges mehr Aussagen treffen, als ein Apache-Log-File. So zum Beispiel die Bildschirmauflösung des Besuchers, aber auch die genauen Koordinaten eines Maus-Klicks. Diese Info ist natürlich für die Erstellung einer Heatmap essenziell wichtig!

In der Demo von ClickHeat kann man einen Blick auf die Auswertung werfen. Dummerweise scheint die Seite nicht ausreichend Besucher zu haben, um eine vernünftige Heatmap erstellen zu können. Schaltet einfach mal auf die Monatsansicht um, dann sieht man ein vernünftigeres Ergebnis!

Eine Warnung noch! Heatmaps sind schön, Heatmaps sind sinnvoll, Heatmaps erzeugen immens viel Datenbanktraffic! :) Und genau hier liegt das Problem von ClickHeat. Eine Datenbankanbindung ist (noch) nicht implementiert, die Daten werden in Dateien abgelegt. Dies kann bei viel Traffic zu einem ziemlichen Fallstrick werden! Dennoch sollte man das Tool im Auge behalten, es wird ständig weiter entwickelt.

7 Antworten auf „Heatmaps mit der Open Source ClickHeat“

  1. Hi Guido,
    auch ich finde Heatmaps sehr nützlich. Danke für den Hinweis auf Clickheat. Ich kenne da noch Eyequant – http://www.eyequant.de die einen ähnlichen Service anbieten an der auch schon während der Designentwicklung genutzt werden kann.

    Andre

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