Wibiya – Richtiges Social Networking für WordPress?

Social Networks und WordPress sind ja immer so eine Sache. Zum einen hätten wir da eine Menge englischsprachige Plugins, die eigentlich das tun was sie sollen, aber deutsche Social Networks komplett ignorieren. Entsprechend gibt es einige Hacks zu diesen Plugins, mit denen dann die deutschen Netzwerke funktionieren (sollen). Leider scheint es aber auch so zu sein, das die Versionssprünge des englischsprachigen Originals geflissentlich ignoriert werden. Eine Zeit lang habe ich sogar mit dem Gedanken an ein deutsches Social Networking Plugin gedacht. Erste letzte Woche habe ich noch addthis in eine Seite eingebunden, in dem festen Wissen, dass dies eigentlich auf einer deutschen Seite nicht viel nutzt.

Lustigerweise habe ich letztes Wochenende beim Surfen in einem englischen Blog eine sehr sonderbare Social Network-Leiste entdeckt. Prinzipiell ist diese nichts Neues, da nach wie vor Networks unterstützt werden, die den deutschen Markt nicht interessieren, aber die Unterstützung von Twitter und Facebook erfolgt in einer Qualität, die ich bisher so noch nicht gesehen habe! So stelle ich mir Social Networking vor!

Screenshot der Wibiya-Homepage

Ich habe Wibiya noch nicht ausprobiert, aber ich denke, dass die Software die Messlatte ziemlich hoch legt! Denn neben einer Unterstützung der beiden großen Social Networks bietet es versteckt noch weitere Dienste an. Es promoted den RSS-Feed, zeigt die letzten Posts an und durch den Knopf „Random“ wird ein zufälliger Beitrag angezeigt. Manche mögen das für Quatsch halten, aber wenn man sich mal anguckt, wie oft wie Wikipedia „zufälliger Artikel“ geklickt wird, ist es vielleicht doch kein Quatsch. Ein kleines Übersetzungstool vermag es die Seite in andere Sprachen zu übersetzen und eine eingebaute Suche sucht entweder auf der Seite oder im Web.

DAS ist ein echter Mehrwert für den Leser, so stelle ich mir das vor! Ich denke ich brauch nicht sonderlich zu erwähnen, dass es das Teil auf der Homepage als WordPress-Plugin gibt. Das Ganze ist konfigurierbar, farblich anpassbar, aber scheinbar (noch nicht) lokalisiert. Derzeit kann man nur auf Einladung des israelischen Startups an dem Programm teilnehmen, ich versuche mal eine zu bekommen, damit ich etwas mehr über diese Anwendung berichten kann. Zumindest eine Anfrage über Twitter ergab schon einmal, das der Service internationalisiert ist, und auch auf deutsch zur Verfügung steht.

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