Verve Meta Boxes – Aufgebohrte Custom Fields für WordPress

Custom Fields in WordPress sind einer sehr sinnvolle Sache, die es erlauben, einen Beitrag um zusätzliche Felder zu erweitern. Eine große Menge an Plugins speichert themenspezifische Informationen in den Custom Fields, aber auch viele Themes lassen sich über dieses System steuern. „Früher“ war es zum Beispiel sehr beliebt, URLs für Thumbnail in Custom Fields zu speichern, um diese dann später im Blog anzeigen zu können.

Das Problem mit den Custom Fields ist (wenn man es denn als solches bezeichnen möchte) ist, dass es sich primär um normale Textfelder handelt, ohne jegliche Validierung der Eingabe. Dies ist von WordPress durchaus so gewollt, aber für den Anwender nicht immer sinnvoll. Möchte man zum Beispiel ein Datum in einem Custom Field erfassen gibt es dazu nicht nur hinlänglich viele Meinungen zur Formatierung eines solchen, sondern durchaus eine ganze Menge an Fehlerpotenzial.

Screnshot einer Verve Meta Box

Die Verve Meta Boxen (Link bei wordpress.org) sind wohl am besten vergleichbar mit dem CCK von Drupal. Das Plugin ermöglicht es, einem Custom Field ein bestimmtes Format zuzuweisen (zum Beispiel Datum, aber auch Foto) und dieses bei der Eingabe zu validieren. Dies mag auf den ersten Blick vielleicht unsinnig erscheinen, aber denkt man zum Beispiel daran, dass man über einen Fernseher schreibt, der bestimmte Spezifikationen aufweist (Bildschirmgröße) kann man mit den Custom Fields sehr gut eine geeignete Datenbank aufbauen, zusammen mit den Verve Meta Boxes kann man dies sogar mit geeigneten Eingabeformaten und geschickten Vorgaben erledigen.

Wer also in WordPress etwas mehr braucht als das Texteingabefeld, und in seinem Blog mit Custom Fields arbeitet, sollte einen Blick auf das mächtige Plugin werfen.

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