CLEditor – WYSIWYG-Editor als jQuery-Plugin

Normalerweise hat man heutzutage in so ziemlich jedem Webprojekt zwei Dinge: eine Javascript-Library (jQuery oder Mootools) und einen WYSIWYG-Editor um Textareas zu ersetzen. Beide sind von den Ladezeiten her keine Leichtgewichte und erschwerend kommt hinzu das der WYSIWYG-Editor ein Großteil der Dinge neu erfindet, die die Javascript-Library eh schon kann.

Screenshot des CLEditors

Zumindest TinyMCE gibt es inzwischen als jQuery-Package, ein größeren Vorteil besitzt man dadurch aber trotzdem nicht, da TinyMCE nach wie vor 1000 Dinge macht, die man nicht braucht oder will. Der CLEditor ist eine super Angelegenheit, denn mit allen Grafiken, CSS-Dateien und dem Javascript kommt er insgesamt in 4 Dateien auf sage und schreibe 13kb.

Warum das so ist? Der Editor setzt jQuery als Basis ein und benutzt nachhaltig dessen Funktionen. Was ich persönlich allerdings nach schöner finde als die Größe des Editors ist die Art und Weise, wie er konfiguriert wird: Hier wird nämlich die von jQuery für Plugins bekannte Technik verwendet und keine kryptischen externen JS-Dateien oder mystisches Inline-Javascript.

Alles in allem dürfte der Editor eine sehr gute Alternative für die meisten Anwendungen sein, da er alle grundlegenden Textformatierungsmöglichkeiten implementiert hat, und somit dem Gros der Anwender gerecht wird.

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Kommentare

  1. Autor
    des Beitrages
    Guido

    Ich bezweifle das es Sinn macht den Editor in WordPress zu ersetzen, da er einige WordPress-spezifische Plugins besitzt (zum Beispiel die für die Mediathek).

  2. Michael Karl

    Habe mir den Editor mal angesehen. Für die meisten Anwendungsfälle ist der Funktionsumfang völlig ausreichend. Insbesondere bei Kommentarfeldern oder ähnlichem macht es Sinn, dem User nicht einem schwerlastigen Tinymce oder ähnliches aufzudrücken. Vielen Dank für den Tipp!

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