Feedcat – eine Alternative zu Feedburner?

Seien wir mal ehrlich! So schwer kann es ja nicht sein die Abrufe eines RSS-Feeds mitzuzählen – vor allem wenn man Google heißt und eigentlich eine entsprechende Rechenpower hat. Denn die braucht es mit Sicherheit, wenn man sich einmal überlegt, wie viele Abrufe so ein RSS generieren kann. Lustigerweise schafft es aber gerade der Auswertungs-Primus Google die Kalkulation der Abrufzahlen regelmäßig in den Sand zu setzen. Schwankungen von 50% von einen auf den anderen Tag sind keine Seltenheit – Totalausfälle auch nicht. Immerhin ist der Dienst an sich noch nie ausgefallen und hat immer brav die Zahlen ausgeliefert.

Allerdings führt Feedburner das System langsam aber sicher ad absurdum, wenn ich die Privatsphäre meiner Leser schon Google aussetze, dann soll das Ganze aber bitte schön auch etwas bringen. Wenn ich regelmäßig versaute Statistiken haben möchte, könnte ich die Abrufe eben so gut selbst zählen!

Beispielauswertung von Feedcat

Feedcat hat den Missstand wohl erkannt und ist ein Dienst, der verblüffende Ähnlichkeit mit Feedburner aufweist. Allerdings lässt es den ganzen Schnickschnack weg (Feedburner könnte ja durchaus auch als eine Mischung aus Usability- und Konfigurations-Hölle beschrieben werden). Neben der reinen Auswertung stellt Feedcat auch den obligatorischen „Abonnieren mit..“-Button zur Verfügung und hat für die Zukunft einen eigenen Feed Reader angekündigt.

Clevererweise existiert auch ein „Profi FeedBooster“ hinter dem sich die Konfigurationshölle von Feedburner verbirgt, man kann ihn nutzen – braucht es aber nicht. Denn im Gegensatz zu Feedburner schafft es Feedcat einen Feed so auszuliefern, dass man sogar in der Google-Blog-Suche erscheint! ;)

Leider kann man nicht Feedcat und Feedburner parallel betreiben, aber in Anbetracht des Nervfaktors von Feedburner ist jeder andere Dienst, der nur ein Bruchteil der Funktionen hat, dafür aber funktioniert, willkommen!

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3 Antworten auf „Feedcat – eine Alternative zu Feedburner?“

  1. Mich interessieren nicht die ganzen Abonnenten wovon 50% dann eh nie was lesen, sondern diejenigen die auch tatsächlich lesen bzw, eine Aktion ausführen und genau das zeigt Google an. Daher auch diese Schwankungen.

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