elRTE – WYSIYWYG-Editor in jQuery inkl. Dateimanager

WYSIWYG-Editoren sind etwas Nettes, haben aber dennoch ein Problem: Die Bilder, die man in den Text einbinden möchte, müssen dummerweise erstmal auf den Server, und dann auch noch dem Editor zugänglich gemacht warden. Ich glaube TinyMCE war der erste Editor, der das eigentliche System um einen Bildbrowser und einen Dateimanager erweitert hat. Beides sehr nette und kostenpflichtige Module.

Letztens Endes vereinfachen sie den täglichen Umgang mit WYSIWYG schwer, um so begeisterter bin ich darüber, dass es nun einen Open Source Editor mit Datei-Manager gibt, der ziemlich schmal ist, da in jQuery programmiert. elRTE kann über eine einzige CSS angepasst werden, und ist wahnsinnig schnell geladen.

Screenshot von elRTE

In der Demo ist für mich immer am wichtigsten, wie und ob Tabellen angelegt werden können. Das hört sich in der heutigen Zeit zwar etwas archaisch an, aber Kunden wollen doch ab und an mal Zahlen online stellen – und gerade die Tabellen machen dann im Bereich WYSIWYG die meisten Probleme und enden in der Regel in einem wilden Rumgeklicke und einem genervten Kunden. Zumindest diese Anwendung ist im elRTE sehr intuitiv gelöst und kommt mit einer sehr einfachen Bedienung daher, das Gleiche trifft auch für den Filemanager zu.

Ist jQuery erst einmal geladen schlägt das Skript minified mit 150kb zu Buche, dazu kommt ein CSS mit 15kb, plus die Bilder. Ein deutsches Sprachfile liegt bereits bei und es werden kleine Teile der jQuery UI verwendet, die sich mittels jQuery Theme anpassen lassen. Dies ist zwar nicht viel weniger als beim TinyMCE, gefühlsmäßig ist elRTE aber wesentlich schneller als das Urgestein der WYSIWYG-Editoren.

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6 Kommentare

  • Die Tabellen-Funktionen sind sicher wichtig, den in vielen Unternehmen ist das eine wichtige Anforderung. Die User kommen ja meist von einem Office-Produkt und damit sind sie quasi voreingenommen und auf eine Oberfläche gefixt.

    Mich interessiert aber eher die Anpassung, da die Demo so viel drin hat, dass ich die meisten Anwender im Unternehmen sofort beim Öffnen und Zeigen des Editors verlieren würde. Wie sieht es damit aus – hast du das mal beleuchtet?

  • Der FCKEditor, heute CKEditor, hatte immer schon die Möglichkeit des Datei-Einbindens und Uploads, und zwar für definierbare Dateitypen und Größen

    er ist der mächtigste und flexibelste dieser Editoren, da aber die Konfiguratoren oft zu faul waren ihn richtig zu konfigurieren, lief ihm der TinyMCE, der viel weniger kann und das auch noch schlechter in punkto Standards etc., den Rang ab

    just my 5 cents,,.

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