Der Bild-Upload, das Design und der Kunde

Im Leben eines Webworkers kann man von zwei Prämissen ausgehen : a) Kunden beherrschen keine Bildbearbeitung und b) Grafiker schaffen es nicht ein nicht Nachzubearbeitendendes Bild in einem Design zu verwenden. Dummerweise führt das zu erheblichen Kollisionen, da der Grafiker selbst nach stundenlangen Diskussionen sein Design verteidigt und der Kunde nach wie vor rohe Bilddaten von seiner Digitalkamera online schieben wird (und sich früher oder später über die Größenbeschränkung eines http-Uploads beschweren wird).

Was bleibt dem Webentwickler also über? Richtig! Er muss es irgendwie hinbekommen, das er das Bild des Kunden automatisch nachbearbeiten lässt, damit es in das Design passt. Und um es mal nett auszudrücken: Natürlich wird genau diese Arbeit äußerst langwierig werden, und ist insbesondere bei der Kalkulation nicht berücksichtigt worden. Wohl, dem der Einfluss auf den Grafiker nehmen kann, der Photoshop-beherrschende Kunden besitzt oder Drupal verwendet.

Die Möglichkeiten von PaintbrushJS

Denn zumindest in Drupal kann man mittels ImageCache und ImageCache Actions zumindest relativ einfach und schnell mittels zusammenklicken von Aktionen fast jeden grafischen Erguss hinbekommen. Imagecache deshalb, weil man das Original-Bild natürlich behalten muss! Dem Kunden dürfte schwer vermittelbar sein das er bei einem Relaunch alle Bilder neu hochladen muss. Zusammen mit Drupal hören dann aber die Out-of-the-Box-Möglichkeiten dann fast schon auf.

Um so interessanter ist ein jQuery Plugin, das ich gefunden habe. PaintbrushJS wird auf Github gehostet und erlaubt die Nachbearbeitung von Bildern mittels Javascript. Mit dem kleinen Tool lassen sich durchaus nette Effekte erzielen, die vergleichbar sind mit den einfachen Photoshop-Filtern. Kombiniert man das Tool mit Masken aus transparenten PNG, die man über das CSS einbinden könnte, sollte man eigentlich schon recht schnell recht weit kommen!

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4 Antworten auf „Der Bild-Upload, das Design und der Kunde“

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  2. Nein, noch nicht im Einsatz – so etwas ähnliches habe ich bisher immer mit Drupal gemacht. Mal sehen – es kommt bestimmt noch ein Projekt wo man es nutzen kann ;)

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