Cartoview – Mashups Made Simple

Zu jeder besseren Web2.0-Anwendung gehört heutzutage eine Map, sei es nur um Daten zu visualisieren, aber auch zur Nutzung von Location Based Services. Alle diese Dienste bzw. Mashups haben die Angewohnheit ihr eigenes Süppchen zu kochen. Mir ist noch keine Middleware untergekommen, die bei der Erstellung eines Mashups sinnvoll hilft. Mit Cartoview könnte sich dieser Umstand allerdings ändern, denn nach einem ersten Test kann ich zumindest eines sagen: Es geht schneller, aber der Ansatz ist gut!

Screenshot einer Cartoview-Anwendung

Cartoview ist eine Javascript Bibliothek, die sich mittels Extensions erweitern lässt, von denen sind bereits einige vorhanden, so zum Beispiel für viele soziale Netzwerke, aber auch für Youtube und insbesondere für Location Based Services wie Foursquare oder Gowalla. Darüber hinaus ist Cartoview nicht fest an einen einzelnen Kartendienst gekoppelt, sondern kann mittels sogenannter Adapter mit diesen verbunden werden. Aktuell funktioniert das mit Google Maps, dem Google Earth Plugin und Openlayers.

Darüber hinaus sind alle UI-Elemente, die von den jeweiligen Kartenherstellern angeboten werden, individuell anpassbar und mittels Theme die Gesamtanwendung in ihrem Design einfach zu beeinflussen. Auch von den Themes stehen bereites mehrere zum Download bereit.

Alles in allem überzeugen die Demos zwar nicht durch ihre Geschwindigkeit, aber durch ihre Möglichkeiten und die Usability. Ein Blick ist es zumindest wert und wer weiß, vielleicht kann einer von euch seine Killer-Mashup-Idee so wesentlich schneller umsetzen. Mir persönlich gefällt insbesondere, dass ich problemlos zwischen Google Maps und Google Earth wechseln kann – ein echter Mehrwert!

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