Stella – Geschwindigkeitstest für Webseiten

Ehrlich gesagt blicke ich nicht so ganz durch, was Google mit Page Speed so im Sinn hat. Eigentlich war es mal eine Firebug-Extension für den Firefox. Zusammen mit dem Firefox 4 und dem damit verbundenen neuen Firebug stand man vor dem Problem, dass das Plugin sich nicht mehr installieren liess. Statt das Plugin zu aktualisieren gab es dann auf einmal die Online-Version, und nun auch ein Plugin für Chrome.

Die Online-Version sagt mir gar nicht zu! Sie kann zwar grundlegende Aussagen treffen (CSS zusammenfassen, Minify für Javascript, etc.) aber spätestens bei Aussagen über generelle Ladezeiten des Servers an sich bin ich etwas skeptisch. Ich will wissen wie die Ladezeiten zu mir oder zu meinem Kunden sind, aber nicht zu irgendwelchen Highend-Servern die irgendwo in der Welt stehen!

Screenshot einer Stella-Auswertung

Stella ist auch online, ist also auch sehr bedenkenswert, aber im Gegensatz zu Page Speed geht es zu 100% auf die Ladezeiten und vergleicht diese zu anderen Servern. Bei diesem Blog hier meint Stella zum Beispiel, das die Auslieferungszeit an sich ganz ok wäre, der Server es eigentlich auch schneller hinbekommen könnte. Etwas schade ist es, dass das Tool nicht sagt, WIE man dies erreicht, aber immerhin kriegt man schonmal andere Zahlen als die von Google.

Darüber hinaus kann man bei Stella auch ein Monitoring der eigenen Seite einrichten und bekommt somit zumindest etwas von Lastspitzen mit. Und genau hier liegt die Stärke von Stella! Hat man erst mal lange genug eine Seite beobachten lassen kann man sehr schnell heraus finden ob neue Tools / Plugins eine Seite so nachhaltig nach unten ziehen, das man entweder nachbessern muss, oder sich ganz von den Innovationen trennen muss.

5 Antworten auf „Stella – Geschwindigkeitstest für Webseiten“

  1. Google Pagespeed sagt sehr wohl ziemlich exakt wo es Macken gibt, allerdings in einer Form die sich mehr an Leute orientiert, die sich damit beschäftigt haben und auskennen.

    Das Prinzip ist einfach – so wenig Request’s wie möglich und eine Seite technisch (html) so aufbereiten, das sie Browsern mundgerecht serviert wird.

    Es ist nie eine Frage welche Plugins oder Module man einsetzt, es sei denn, das diese unpassend programmiert sind und das System stören.

    Wer eine Google Sitemap hat kann unter http://seitenreport.info den Pagespeed Sitemap Bulk Checker verwenden. Der verarbeitet im Schnitt 200 Seiten in 1 1/2 Minuten.

    Davon abgesehen gibt es nur ein Testangebot um zu checken wie schnell eine Webseite z.B. in den USA oder Amsterdam ankommt – http://webpagetest.org.

    Da sollte man aber genau wissen wo seine Zielgruppe sitzt.

  2. Sehr fein. Werde ich mir mal angucken.
    Sollte ohnehin endlich mal meinen Blog optimieren. War da leider, obwohl ich es besser weiß, immer etwas schlampig.

    Danke aber für die Vorstellung, klingt schon mal interessant und kommt auf die Liste der zu testenden Tools ;-)

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