CSS Crush – noch ein CSS Preprocessor aus Deutschland

Ich für meinen Teil bin inzwischen starker Verfechter für den Einsatz von Turbine. Der CSS Preprocessor von Peter Kröner vereinfacht mein Leben nachhaltig. Vor allem brauche ich mich nicht mehr mit diversen Browser-Hacks rumschlagen, oder kann mal eben schnell via Konstante Schriftgröße oder Abstände ändern. Insofern machen die CSS-Preprocessoren schon Sinn, schützen aber nicht davor, vernünftig CSS sprechen zu können.

Screenshot von CSS Crush

Ich möchte an dieser Stelle nicht behaupten, dass CSS-Crush das Gleiche macht wie Turbine, die Ähnlichkeiten sind jedoch frappierend. Deshalb gehe ich jetzt nicht en Detail auf die Möglichkeiten von CSS-Crush ein. Vorteil von Turbine ist nach wie vor der CSS Booster vom Schepp. Was man nun verwendet dürfte letztendlich Geschmackssache sein, aber was mir bei Durchsicht des Quelltextes (wieder) nicht gepasst hat, war eine unerträgliche Anzahl von Regular Expressions, die in PHP bekannterweise nicht gerade die schnellsten sind.

CSS-Crush optimiert zwar analog Turbine das CSS, verfügt aber im Gegensatz zu Turbine scheinbar über keinen Cache, was ich persönlich als etwas störend empfinde. Ich möchte nicht bei jedem Seitenaufruf jedes Benutzers ellenlanges CSS aufs Neue parsen lassen. Im Gegensatz zu Turbine verfügt CSS-Crush allerdings über eine schönere Semantik, wobei man auch sagen muss, dass Turbine bewusst auf so etwas verzichtet, weil dessen Prämisse es ja ist mit so wenig Code wie möglich auszukommen.

Wer also einen CSS Preprocessor sucht, kann durchaus auch mal einen Blick auf CSS Crush werfen. Ich für meinen Teil werde bei Turbine bleiben, da es mir wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, als das kleine PHP-Skript, das übrigens auch auf GitHub geforked werden kann.

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