Mercury – Der HTML5 WYSIWYG-Editor

WYSIWYG-Editoren sind aus der heutigen Online-Welt nicht mehr wegzudenken. Groß und mächtig und vollkommen unhandbar sind sie geworden. Unflexibel, in der Regel über die Jahre kaputt entwickelt, langsam und ein Drama wenn es um Bilder und Tabellen geht. Dummerweise kann man nicht drauf verzichten, und in der Regel bleibt es dann bei den zwei großen bekannten Systemen. Lustigerweise baut auch so ziemlich jedes CMS auf die nicht kleinen JavaScripte auf.

Screenshot von Mercury

Mercury, eigentlich für Rails entwickelt, ist zu 100% in HTML5, und zu 100% das Beste was ich bisher gesehen habe, es erlaubt nämlich kein Editieren in irgendeinem ominösem Fenster, sondern lässt das Ändern von markierten Bereichen in der Seite zu – siehe hierzu auch die Demo. Blöcke können durch die Gegend verschoben werden, vorbereitete Snippets in den Content eingefügt werden.

Wirklich eine feine Sache die man sich mal ansehen sollte! Dummerweise wird die Migration aufgrund dieser geänderten Art des Editierens von einem bestehenden WYSIWYG-Editor zu Mercury hin nicht gerade vereinfacht, ich kann mir durchaus vorstellen das dies einiges an Kopfschmerzen bereiten würde, aber es gibt durchaus Anwendungen wo das Sinn machen würde – und der Kunde braucht im eigentlichen Sinne keine Preview mehr – er hat nun wirklich ein WYSIWYG und kein Fenster, das später in ein Template eingefügt wird!

Ach, erwähnte ich schon das Mercury das bearbeiten einer Seite im Team erlaubt – mit Live-Änderung der Daten? ;)

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