WordPress Theme Editor

In Sachen Themes hat sich einiges getan bei WordPress, nicht zuletzt durch die neuen Standard-Themes, die mittlerweile zusammen mit der Blog-Software ausgeliefert werden. Zusammen mit den neuen Themes kam die Möglichkeit, diese im Backend anpassbar zu machen durch zum Beispiel individuelle Header-Grafiken oder das einfache Ändern von Farben. Minimale Anpassungen können über Child-Themes geregelt werden, womit man sich die Update-Möglichkeit eines Themes nicht länger verbaut. Wer es ein wenig individueller haben wollte konnte immerhin noch auf Artisteer zurückgreifen, ansonsten war Handarbeit angesagt.

Screenshot von WP Paintbrush

Das neue HTML5 Theme WP Paintbrush kommt mit einem vollkommen neuen Ansatz daher. Es bietet alle Möglichkeiten, die bereits vom Standard-Theme Twenty Eleven bekannt sind, kann aber noch viel mehr. Ist es installiert, blendet es nicht mehr nur im Backend, sondern auch im Frontend einen komfortablen Editor ein, mit dem sich Farben Schriftgrößen und Abstände ohne HTML-Kenntnisse ändern lassen. Mittels eines Layout-Editors können komplette Blöcke verschoben werden (zum Beispiel die Navigation von rechts nach links). Es können aber auch neue Blöcke hinzugefügt (z.B. individuelle Menüs), und wieder entfernt werden.

Darüber hinaus kann WP Paintbrush mit Plugins erweitert werden! Aktuell existiert ein Plugin, um Fonts einzubetten, und es besteht eine Ankündigung für einen Exporter, der angepasste Themes statisch exportieren kann. Ferner ist ein Ersatz des Template Editors im Backend angekündigt.

Eine feine Sache mit der sich Laien ein halbwegs individuelles Design erstellen können, ohne mit den Limitierungen von Twenty Eleven leben zu müssen. Größere Design-Umstellungen sind natürlich nicht möglich, aber für den Anfang sollten die gegebenen Möglichkeiten eine große Zielgruppe ansprechen!

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