WordPress mit Types & Views

Die mit Abstand besten und am meisten gebrauchten Plugins in Drupal sind das Content Creation Kit und Views. Vom Prinzip her also ein Modul um beliebigen Content zu strukturieren, und ein zweites um diesen dann auf Übersichtsseiten und Detailseiten anzuzeigen. WordPress kann inzwischen mit den Custom Post Types und den Custom Taxonomies zwar nicht das gleiche, aber etwas ähnliches.

Types and Views Screenshots

So weit zur Theorie, in der Praxis nutzen diese Fähigkeiten von WordPress nur die wenigsten, da man eigentlich dazu programmieren müsste. Wenn man die neuen Content-Typen nicht über ein Plugin hinzufügt, besteht als zweite Möglichkeit diese über das Theme hinzuzufügen. Viele werden diese Möglichkeit nutzen, ohne es überhaupt zu wissen. Ich mag diese Lösung gar nicht, da sie einen vor das Problem stellt, bei einem neuen WordPress Theme die Custom Post Types in das neue Theme übernehmen zu müssen, was für manche eine kleinere Hürde darstellen könnte.

Die beiden kostenpflichtigen Erweiterungen Types und Views umgehen dieses Problem in WordPress sehr geschickt. Mit der Extension Types lassen sich Content-Typen und deren Taxonomien einfach zusammen klicken. Die WordPress Extension Views kümmert sich dann um die Darstellung der Daten in Listen, bzw. in der Detailansicht. Beides funktioniert im Backend von WordPress ohne auf den Server mit FTP zugreifen zu müssen.

Eigentlich eine recht simple Idee, aber sie eröffnet das breite Feld der Custom Post Types auch dem Laien, der eventuell in WordPress mehr als ein Typ von Content erfassen möchte. Für seine 49$ leisten die beiden Plugins vor allem in Hinsicht auf die Darstellung der Daten eine Menge und könnte für manchen für euch eine sinnvolle Erweiterung für eure Seite sein.

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