In Place Editing mit jQuery

In Place Editing ist das nächste große Ding, aber was heisst das eigentlich? Normalerweise funktionieren die meisten CMS über ein Backend, und ein Frontend, in dem die Daten angezeigt werden. Im Backend wird über „einfache“ Inputs oder Textareas der Content erfassst. Die Textarea wird dann maximal mit einem WYSIWYG-Editor belegt. Und genau hier liegt on der Regel das Problem, denn die Realitäten des WYSIWYG-Editors sind zumeist andere, als wenn der Content via Design im Frontend dargestellt wird.

Screenshot der jEditable Homepage

Viel mehr Sinn macht es, den Content direkt im Design zu ändern – das sogenannte In Place Editiing – also das Editieren am Bestimmungsort. Die jQuery Extension Jeditable erlaubt diese Art der Content-Verwaltung. Eine entsprechende Demo gibt es hier. Vorteil ist, das man die Auswirkungen seiner Änderungen sofort im Design sieht. Für manche CMS kann so etwas natürlich sinnvoll sein, für andere CMS benötigt man ein mächtigeres System.

Stellt sich also die Frage wieso niemand In Place Editing verwendet? Die Antwort ist hier recht komplex. Die einfachste wäre wohl, das man durch In Place Editing größtenteils die Strukturierung von Content aufhebt, da es für den Nutzer nicht mehr ersichtlich ist, Zusammenhänge zu erkennen und vor allem Auswirkungen der Änderungen vollends zu überblicken, da eine einfache Änderung ja durchaus mehrere Seiten betreffen kann. Eine weitere Begründung ist, das es recht komplex wird, den Content so editierbar zu machen, das trotzdem noch eine Formatierung über HTML möglich ist.

Die wichtigste Begründung ist allerdings die, das die beiden Systeme zur Verwaltung von Content so weit auseinander liegen wie Kartoffeln und Bananen. Es ist fast unmöglich ein bestehendes CMS auf In Place Editing gänzlich umzustellen. Würde man zum Beispiel ein bereits bestehendes CMS auf das System umstelle wollen, könnte man sich faktisch auf eine komplette Neuentwicklung einstellen.

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