CSScomb – Sortieren einer CSS-Datei

Screenshot von CSScomb

Die Übernahme von komplexen Seiten dritter ist kein Spaß, aber leider Alltag. In der Regel sieht dieses Szenario bei mir so aus: irgendein Hobby-Frickler verkauft einer Firma einen Shop / CMS ohne wirklich Ahnung zu haben. Er sortiert dann einige Zeit vor sich rum ohne seine Ziele wirklich zu erreichen. Irgendwann hat der Kunde die Faxen dicke und wechselt zu mir, alleine schon deshalb weil ich so gut wie nie sage „das geht nicht“, sondern in der Regel einen Lösungsansatz finde. Problematisch ist jetzt nur, das ich mit dem generierten Worst-Case-Szenario des Hobby-Programmiers leben muss, ohne das mir der Kunde eine Optimierung zahlen würde (ist ja grad neu, muss funktionieren).

Screenshot von CSScomb

Was an der Stelle hilft ist CSScomb! Simpel ausgedrückt funktioniert das Tool so: man sagt ihm wie eine CSS auszusehen hat, gibt ihm eine verhunzte Datei und es sortiert diese um. Klappt Prima. Das Tool existiert hierbei in einer Online-Version zum schnellen ausprobieren, oder als Plugin für beliebte Texteditoren (Notepad++, Coda, Sublime Text, Textmate, …). Eine Standalone-Version gibt es nicht, ist aber aufgrund der Online-Version auch nicht nötig.

Ein umsortiertes CSS hilft insofern, als das logische Einheiten zusammengefasst werden. Das CSS für Tabellen ist also nicht mehr über die gesamte Datei verstreut. Hat man einmal die Deklarationen für ein bestimmtes Element gefunden, kann man nun davon ausgehen, das auch die restlichen Design-Vorgaben in der Nähe zu finden sind, und sich nicht mehr länger an einem ganz anderen Ende der CSS verstecken.

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