Typeahead – Auto-Complete von Twitter

Screenshot von Typeahead.js

Wenn man in der letzten Zeit eine Sau durch das Dorf getrieben hat, dann war das wohl suggestive Vorschläge bei Formularen. Lustigerweise gibt es die Technologie an sich ja schon einige Jahre bei Google, aber irgendwie hat es dann wohl doch einige Zeit gedauert, bis der Endanwender es dann auch in seinen Web-Apps haben wollte.

Screenshot von Typeahead.js

Das spannende an der Sache ist, das man nicht in einer Selectbox mittels des Auto-Complete einfach die Auswahlmöglichkeiten filtert (was natürlich auch eine Einsatzmöglichkeit ist), sondern aus einer unbegrenzten Anzahl von Möglichkeiten diejenigen heraus sucht, die der Anwender wahrscheinlich verwenden möchte – was Google in seiner Suche ja durchaus möglich macht. Dies funktioniert indem man noch mehr Daten sammelt und mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, frei nach dem Motto „Bei diesen 3 Anfangsbuchstaben ist es am wahrscheinlichsten, das der Anwender dies oder das sucht, weil alle anderen Anwender auch diese Suche durchgeführt haben“.

Zumindest bei diesem Problem hilft Typeahead.js von Twitter nicht, sondern das jQuery-Plugin kümmert sich um die reine Darstellung beim Client und fragt mögliche Optionen mittels Ajax ab – man kann aber auch feste Auswahllisten vorgeben. Lustigerweise sind heutzutage die Auto-Complete-Funktionen nicht sonderlich suggestiv, weil immer von einer festen Datenmenge ausgegangen wird, und die Wahrscheinlichkeiten vollkommen außen vor gelassen werden.

Typeahead ist insofern sinnvoll, da es auch strukturierte Daten vorschlagen kann (siehe Screenshot), sollte man ein solches System einsetzen sollte man allerdings bei großen Datenmengen (z.B. einer Site-Search) auch mal 5 Minuten aufbringen, um sich über die Antworten des Ajax-Aufrufs Gedanken zu machen.

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