Jehova

Screenshot der Node.js Homepage

Zugegebenermaßen gibt es bessere Titel fĂŒr Artikel, auf der anderen Seite hielt ich ihn nach so einer langen Zeit der Abwesenheit fĂŒr durchaus angemessen. In der Hoffnung aufgrund dieser Abwesenheit nicht gesteinigt zu werden gelobe ich durchaus den Versuch der Besserung. Es ist viel passiert in den letzten Monaten. Meine Aufgaben haben sich in den letzten Jahren komplett verschoben. Angefangen habe ich vor ein paar Jahren mit Frontends, was sich durchaus als kompliziert erweist wenn man sich auf einem Status der C64-Block-Grafik bewegt. GlĂŒcklicherweise kann man das heutzutage durchaus mit fertigen Templates und Rebrushs kompensieren, oder man hat halt einen Grafiker in der Hinterhand (den ich natĂŒrlich glĂŒcklicherweise habe).

In der letzten Zeit sieht es eher so aus, das ich mich fast nur noch mit Datenbanken, Datenverwaltung und Backends beschĂ€ftige. Im weitesten Sinne also Webanwendungen erstelle deren Frontend dann von Grafikern aufgrund des MVC-Modells bequem erstellt werden können.  Insofern beschĂ€ftige ich mich gerade aus einer ganz anderen Sichtweise mit HTML5. Das ganze erfolgt dann in Zend Framework 2, wobei auch ein großer Teil Node.js zum Einsatz kommt. Meine neue Homepage ist natĂŒrlich diesem Umstand zum Opfer gefallen. Die andere Sache mit der ich mich fast ausschließlich beschĂ€ftige ist das Programmieren von individuellen WordPress Plugins. Auch ein Umstand der sich ĂŒber die Jahre so ergeben hat.

Screenshot der Node.js Homepage

Was dann natĂŒrlich die Frage aufwirft (und endlich habe ich Zeit gefunden diese zu beantworten), was aus diesem Blog wird. Die viel interessantere Frage ist aber: wo fĂ€ngt man an, nach so einer langen Pause? In meinem Fall habe ich erst einmal Feedly geöffnet, in dem sich durchaus einige hundert Feeds befinden. Schneller Überblick verschafft, alles Mist, wieder geschlossen! Ich gebe durchaus zu etwas „aus dem Thema“ zu sein, oder sagen wir mal so: das Thema des Blogs ist nicht mehr unbedingt deckungsgleich mit meinem Wissensstand! ;)

Was genau heißt das nun? Im einfachsten Sinne: der Blog wird technischer und etwas komplizierter! ;) Macht ja keinen Sinn euch Photoshop-Tutorials zu posten, wenn ich auch AngularJS erklĂ€ren könnte. Was aber bleibt ist der Anspruch der „einfachen“ Hilfe, Spezial-Probleme können andere viel besser lösen als ich. Wobei es in der heutigen Zeit ja wohl auch eher so aussieht, das fĂŒr jedes Spezialproblem auch mindestens eine Lösung bei stackoverflow zu finden ist.

Erschreckenderweise (ich komme ja jetzt viel bei Agenturen rum), sind Sachen wie SASS schon schlimme Fremdwörter. Über Composer, Bower, Grunt und Ă€hnliches braucht man da erst gar nicht anfangen. Insofern heisst es auch an dieser Stelle noch: Grundlagenarbeit leisten. Ich werde aus diesem Grund die Artikel / den Anspruch des Blogs dahingehend Ă€ndern:

  • Keine Vorstellung / Empfehlung / Hinweise (aka Links) mehr auf Tools zu jQuery, oder WordPress Plugins
  • Wenn etwas zu diesen Themen kommt, dann kommt Code!
  • Ferner gehts technisch eher in Richtung JavaScript (Node.js, AngularJS, etc.). jQuery könnt ihr ja eh ;)
  • Eventuell kommt auch mal das eine oder andere zu Zend Framework 2 ( oder Apigility)

Ich fĂŒr meinen Teil ĂŒberlege mir jetzt erst einmal was ich wohl mit Feedly mache, ich denke ich werde es einmal komplett resetten. Aber vielleicht habt ihr da Tipps, und lasst einen netten Kommentar ab. Vielleicht sind Feeds ja auch nicht mehr das wahre ;)

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6 Kommentare

  • Wie meinst du das, dass Feeds womöglich nicht mehr das Wahre sind? Ist gemeint, dass es fĂŒr dich nicht mehr das Wahre ist, lauter Feeds zu abonnieren und lesen zu mĂŒssen/wollen, oder eher, dass Feeds nicht mehr so ganz zeitgemĂ€ĂŸ sind? Letzteres wĂ€re ja mal eine interessante These. Ich denke aber schon, dass es immer noch genug Leute gibt, die jenseits von F*c*book und Twitter auch noch andere KanĂ€le benutzen, um sich zu informieren, wozu eben auch Blogs mit ihren RSS- oder Atom-Feeds gehören.

    Und um zu Composer, Bower, SASS etc. noch etwas zu sagen: Webdesign-Agenturen sollten sicherlich von diesen Dingen schon mal was gehört haben. Aber wenn Endanwender/Amateure sich, sagen wir mal, ein schlankes datenbankloses Blogsystem von GitHub herunterladen und auf ihrem angemieteten Webspace installieren möchten – dann sollten sie dies auf herkömmliche und einfache Weise tun können und nicht gezwungen werden, erst einmal Composer installieren zu mĂŒssen.

    Ich sehe da also bisweilen eine Diskrepanz zwischen Entwicklern, die natĂŒrlich gerne mit den aktuellen Tools arbeiten, und den Anwendern, von denen das gleiche Wissen verlangt wird. Da ist also bisweilen eine starke Betriebsblindheit statt Kundenorientierung spĂŒrbar. Ich weiß, darum geht es nicht in deinem Artikel, aber es ist etwas, was mir in letzter Zeit allgemein aufgefallen ist.

  • Nicht ganz unschuldig fĂŒr deine verschobene Schwerpunktsetzung, ich bin. Umso schöner wieder hier vom Guido zu lesen. Lass doch Feedly ignoriert und dafĂŒr ein bisschen mehr eigenes a kann ‚kochen mit Butter‘ einfließen. BBQ-IT-Crossover ist doch tolles Entertainment.

  • aber was hat das mit Jehova zu tun?

    Ich verstehe die Überschrift nicht. Wenn ich jedesmal, wenn ich ein Thema aus den Augen verliere, einen Gott fĂŒr brauche, kĂ€me ich nur im indischen oder griechischen Götterhimmel zu potte…

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